Meine Qualifikationen
ADHS-Coach ICP
Sozialpädagogin HF mit Erfahrungen im stationären Kinder- und Jugendbereich & Massnahmenvollzug
Begleitperson im diplomatischen Dienst (EDA)
Mutter von 2 erwachsenen Söhnen (ADHS & Asperger)
Pharmalaborantin EFZ
Über mich
Ich (*1972) bin neben meiner Beschäftigung als selbstständiger ADHS-Coach als diplomierte Sozialpädagogin HF im Wohnhaus Gustav Wenk des Bürgerspitals Basel tätig,. Dort führen wir im Auftrag der IV, div. Jugendanwaltschaften und Sozialdiensten berufsintegrative Massnahmen durch. Die bei uns platzierten Jugendlichen weisen in der Regel psychosoziale Defizite und / oder Entwicklungsstörungen wie bspw. ADHS, Autismus-Spektrums-Störung oder Borderline-Störung auf.
Zuvor war ich während mehreren Jahren im Schulheim Schillingsrain in Liestal, im Jugendheim Aarburg sowie in der Waldschule Pfeffingen tätig. Auch in diesen Institutionen habe ich Klienten (Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene) mit ähnlichen Problemstellungen betreut.
Als selbst von ADHS Betroffene und Mutter von 2 erwachsenen Söhnen (Asperger, ADHS) kann ich auf einen reichen Erfahrungsschatz bezüglich ADHS zurückgreifen. Dieser ermöglicht es mir, mich schnell in meine Klienten und Coachees einzufühlen und ihnen neben dem Entgegenbringen von Verständnis auch Strategien aufzuzeigen, wie sie persönlich im Alltag damit umgehen können – und zwar unabhängig davon, ob sie selbst betroffen sind oder eine ihnen nahestehende Person (Kind, Partner/in etc.)
Ich lebe gemeinsam mit meinem Partner und unseren beiden Katzen in Sissach im wunderschönen Baselbiet.
In meiner Freizeit betätige ich mich gern kreativ - beim Malen, Zeichnen, Singen und Klavierspielen. Zudem bin ich leidenschaftliche Gastgeberin und liebe es, an unserem Tisch Begegnungen zu kreieren.
Warum ich ADHS-Coach geworden bin
Ich bekam meine Diagnose mit 44 Jahren. Zu der Zeit befand ich mich zudem im Umbruch, sowohl persönlich als auch professionell. Wir waren als Familie ein Jahr zuvor von einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt in Schweden zurückgekehrt. Aus unseren Kindern waren inzwischen Jugendliche geworden, und unser Alltag verlief nach dem Umzugs-Stress wieder in wohl geordneten Bahnen.
Ich stellte mir deshalb die Frage: "Was nun?"
Nach 19 Jahren Familienarbeit war ich hungrig nach etwas Neuem, Spannenden und vor allem etwas, das mich genauso erfüllte wie mein Muttersein. Kurz gesagt, ich wollte keinen weiteren Beruf finden, sondern eine Berufung.
Ein grosses Ziel, nicht wahr?
Und die Berufung fand mich!
Nach einer beruflichen Wiedereinstiegs-Beratung für Frauen und zahlreichen Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld entschied ich mich für ein Studium in Sozialpädagogik und arbeitete berufsbegleitend im stationären Jugendbereich.
Es fühlte sich an, als hätte ich mein Medium gefunden, in welchem ich mich mühelos bewegte - wie Ankommen nach einer langen Reise. Ich war extrem dankbar.
Neben dem Studium befasste ich mich natürlich intensiv (Hallo Hyperfokus!) mit meiner ADHS-Diagnose. Ich erkannte, dass Betroffene mehr benötigen als Therapie, und zwar Unterstützung im Alltag - in ihrer jeweiligen Lebenswelt. Und weil ich mich ja nach wie vor auf dem Weg zu meiner Berufung befand - anders kann ich mir das nicht erklären - bestand ausgerechnet an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik ICP die Möglichkeit, nach abgeschlossenem Studium einen Zertifikations-Lehrgang zum ADHS-Coach zu absolvieren. Ich meldete mich noch während dem letzten Studienjahr an.
Warum? Ich möchte Menschen mit ADHS und ihr Umfeld darin unterstützen, diese Diagnose zuerst einmal zu verstehen und anschliessend Strategien zu entwickeln, welche ihren Alltag erleichtert. Mein Herz schlägt dabei besonders für Frauen mit ADHS, da diese nach wie vor oft nicht oder falsch diagnostiziert werden - oft mit fatalen Folgen.
Das nachfolgende Zitat von Dr. R. A. Barclay fasst meine "Mission" als ADHS-Coach perfekt zusammen: